Ein dicker, luftiger Pfannkuchen, der beim Backen zerrissen und in der Pfanne goldbraun karamellisiert wird — traditionell mit Rosinen und Zwetschgenröster.
★★★★★ 4.8 (289 Bewertungen)
15 minVorbereitung
20 minBackzeit
35 minGesamtzeit
4 PortionenPortionen
MittelSchwierigkeit
Nährwerte (pro Portion)
380 kcalKalorien
48gKohlenhydrate
11gEiweiß
15gFett
8gGesättigte Fettsäuren
22gZucker
2gBallaststoffe
120mgNatrium
Ungefähre Werte pro Portion (4 Portionen), berechnet aus den typischen Zutaten des Rezepts — ersetzen keine professionelle Ernährungsberatung.
Kaiserschmarrn ist eine der bekanntesten österreichischen Süßspeisen: ein dicker, mit Rosinen durchsetzter Pfannkuchen, der nach dem Backen mit zwei Gabeln in unregelmäßige Stücke gerissen und nochmals in Butter und Zucker in der Pfanne karamellisiert wird, bis die Ränder knusprig-goldbraun sind. Serviert wird er heiß, bestäubt mit Puderzucker und meist mit Apfelmus oder Zwetschgenröster. Der Name geht auf Kaiser Franz Joseph I. zurück, dem die Speise laut Legende so gut geschmeckt haben soll, dass sie nach ihm benannt wurde — auch wenn die genaue Entstehungsgeschichte umstritten bleibt.
Zutaten
4 Eier (getrennt)
250ml Milch
150g Mehl
40g Zucker
1 Prise Salz
50g Rosinen
2 Esslöffel Rum (optional, zum Einweichen der Rosinen)
40g Butter (zum Braten)
Puderzucker zum Bestäuben
Apfelmus zum Servieren
Zubereitung
Rosinen in warmem Wasser oder Rum etwa 10 Minuten einweichen, dann abtropfen lassen.
Eigelb mit Milch, Mehl, Zucker und Salz zu einem glatten Teig verrühren.
Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
Butter in einer großen Pfanne erhitzen, den Teig eingießen, Rosinen darüberstreuen.
Bei mittlerer Hitze backen, bis die Unterseite goldbraun ist, dann wenden (notfalls in zwei Hälften teilen zum Wenden).
Mit zwei Gabeln den Pfannkuchen direkt in der Pfanne in unregelmäßige Stücke reißen.
Etwas Zucker über die Stücke streuen und unter gelegentlichem Wenden weiterbraten, bis die Ränder knusprig-goldbraun karamellisieren.
Sofort heiß servieren, mit Puderzucker bestäubt und Apfelmus dazu.
Tipps
Das Eiweiß muss wirklich steif geschlagen sein, damit der Kaiserschmarrn beim Backen schön aufgeht und locker bleibt.
Zum Wenden des großen Pfannkuchens hilft ein großer Teller oder Deckel als Wendehilfe.
Kaiserschmarrn schmeckt am besten sofort frisch aus der Pfanne — er verliert schnell seine Knusprigkeit.
Herkunft und Wissenswertes
Kaiserschmarrn ist eine der bekanntesten Süßspeisen Österreichs und eng mit der Wiener und Salzburger Küche verbunden; laut Überlieferung entstand der Name im Umfeld von Kaiser Franz Joseph I. im 19. Jahrhundert, auch wenn die genauen Details der Entstehungsgeschichte je nach Quelle variieren.
Trotz des kaiserlichen Namens war Kaiserschmarrn ursprünglich eine einfache, bäuerliche Süßspeise, bevor sie an den Hof aufstieg.
In manchen Wiener Kaffeehäusern wird Kaiserschmarrn bis heute direkt am Tisch fertig zerrissen und serviert, als kleines Ritual.
Häufig gestellte Fragen
Warum heißt es Kaiserschmarrn?
Der Name geht der Legende nach auf Kaiser Franz Joseph I. zurück, dem die zerrissene Pfannkuchen-Süßspeise besonders gemundet haben soll.
Kann ich die Rosinen weglassen?
Ja, das ist eine häufige Variante — der Kaiserschmarrn schmeckt auch ohne Rosinen, verliert dann aber ein traditionelles Element.
Womit wird Kaiserschmarrn traditionell serviert?
Meist mit Apfelmus oder Zwetschgenröster (Pflaumenkompott) und einer Prise Puderzucker obendrauf.